
Tierhaltung ist nicht nur ein Kostenfaktor. Sie ist vor allem auch ein Qualitätsfaktor!
Wer über wissenschaftliche Exzellenz spricht, spricht über das richtige und erfolgreiche Studiendesign, die Publikationen und Translation. Über Innovation und über Impact.
Dabei nimmt die Qualität der Tierhaltung eine entscheidende Rolle ein. Sie entscheidet täglich über Stabilität, Reproduzierbarkeit und letztlich über die Belastbarkeit von Ergebnissen.
In Gesprächen mit Einrichtungen beobachten wir einen Trend:
Forschung wird strategisch geplant, die Infrastruktur entwickelt sich oft mit. Investitionen in Forschungsprojekte haben Priorität – Modernisierung und strukturelle Weiterentwicklung der Tierhaltung werden meist verschoben. Kurzfristig funktioniert das, aber langfristig entstehen Spannungen.
Denn Refinement beginnt nicht erst im Versuchsdesign, es beginnt bei Haltung, Handling und Arbeitsbedingungen. Reduction setzt stabile, reproduzierbare Rahmenbedingungen voraus. Replacement braucht integrierte Prozesse.
Und Responsibility?
Sie bedeutet, Tierwohl, Mitarbeiterschutz und Infrastruktur strategisch zusammenzudenken. Denn Tierhaltung ist kein Nebenschauplatz, sie ist zentraler Bestandteil der wissenschaftlichen Qualität. Vielleicht lohnt es sich, dort notwendige Verbesserungen und Modernisierungen frühzeitig zu erkennen.